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Reinigung & Raumklima

Sperrzonen für einen Saugroboter setzen

Eine virtuelle Grenze muss auf der richtigen Karte liegen und im Raum überprüft werden. Sie ist keine physische Sicherheitsbarriere.

Sperrzonen für einen Saugroboter setzen

Eine Sperrzone kann verhindern, dass ein Saugroboter unter ein problematisches Möbel fährt oder einen empfindlichen Bereich regelmäßig befährt. Sie funktioniert jedoch nur innerhalb der unterstützten Karten- und Navigationsfunktionen. Prüfen Sie zuerst, welche Art von Ausschluss das konkrete Modell anbietet.

Eine allgemeine Sperrzone, eine virtuelle Wand und ein Wischverbot sind nicht dasselbe. Eine virtuelle Wand kann eine Linie sperren, während eine Zone eine Fläche ausnimmt. Ein Wischverbot kann je nach Gerät andere Auswirkungen auf die Durchfahrt haben. Lesen Sie die Beschreibung in der zugehörigen Anleitung, statt allein aus der Farbe eines Rechtecks zu schließen, was es bewirkt.

Mit einem eindeutigen Bereich beginnen

Wählen Sie eine kleine, klar erkennbare Stelle und vergewissern Sie sich, dass die richtige Etage beziehungsweise Karte aktiv ist. Zeichnen Sie den Bereich mit ausreichend Abstand zum tatsächlichen Hindernis. Bürsten und Wischmodule können über die Gehäusekante hinausreichen, und die grafische Darstellung ist kein millimetergenauer Bauplan.

Speichern Sie die Änderung und starten Sie eine beaufsichtigte Reinigung in der Nähe. Beobachten Sie, wo der Roboter tatsächlich wendet. Wenn die Grenze nicht wie erwartet wirkt, stoppen Sie den Lauf und kontrollieren Sie Kartenausrichtung, aktive Karte und die Art der gesetzten Regel. Vergrößern Sie nicht wahllos sämtliche Zonen, bevor die Ursache geklärt ist.

Achten Sie außerdem auf die übrigen Wege. Eine Sperrfläche direkt an einer Tür kann den Zugang zum gesamten nächsten Raum verhindern. Eine Zone vor der Station kann die Rückkehr erschweren. Prüfen Sie nach der Änderung deshalb nicht nur die ausgesparte Fläche, sondern auch einen vollständigen Hin- und Rückweg.

Nach Veränderungen erneut testen

Ein verschobener Teppich oder ein neuer Standort der Station kann eine bisher passende Zone unbrauchbar machen. Nach Neukartierung müssen gespeicherte Ausschlüsse gegebenenfalls neu angelegt werden. Kontrollieren Sie auch geplante Reinigungen, die auf eine bestimmte Raumaufteilung verweisen.

Virtuelle Grenzen sind Komfortfunktionen, keine alleinige Absicherung gegen gefährliche Situationen. Verwenden Sie sie nicht als Ersatz für notwendige physische Schutzmaßnahmen und verändern Sie keine Absturzsensoren. Entfernen Sie gefährliche oder ungeeignete Gegenstände aus dem Fahrbereich, statt sich ausschließlich auf eine App-Markierung zu verlassen.

Halten Sie die Anzahl der Zonen überschaubar. Wenn fast ein ganzer Raum ausgenommen werden muss, ist möglicherweise eine andere Vorbereitung oder getrennte Reinigung sinnvoller. Eine gute Sperrzone löst ein konkretes Problem, ohne die restliche Navigation unnötig kompliziert zu machen.